Der heutige Garantie- und Versicherungsspezialist aus Göttingen hat seine Wurzeln im Verkauf von Motoröl und im klassischen Teilegeschäft – jetzt ist Intec auf dem Weg, ein umfassender Mobilitätsanbieter zu werden.
Der Anfang war unspektakulär: Motorölhandel, nah am Werkstattgeschäft, typisch für den automobilen Aftermarket der 1970er-Jahre. Doch Intec blieb nicht stehen. Statt sich im margengetriebenen Teilevertrieb aufzureiben, verlagerte das Unternehmen früh seinen Fokus und stieg in den eigenen Gebrauchtwagenhandel ein. Dort ist das Unternehmen bis heute in Göttingen aktiv.
Versicherungen: Vom Erweiterungs- zum Kerngeschäft
Dann aber folgte der Einstieg in Garantie- und Versicherungsprodukte. Das markierte einen entscheidenden Wendepunkt.
Heute ist genau dies das Kerngeschäft: Reparaturkostenversicherungen, Anschlussgarantien, digitale Abschlussstrecken. Intec hat sich als Partner für Autohäuser und Gebrauchtwagenhändler etabliert – nicht nur als Produktlieferant, sondern zunehmend als Prozessanbieter. Schadenabwicklung, digitale Plattformen, effiziente Workflows: Das Unternehmen besetzt gezielt die Schnittstellen, an denen im Handel Geld verdient wird.
Nächster Schritt: Mikromobilität
Die jüngste Entwicklung zeigt, wohin die Reise geht. Mit der Kooperation mit dem Leasing-Anbieter Jobroller erweitert Intec ab sofort sein Spielfeld deutlich über das klassische Auto hinaus. Fahrräder, E-Bikes, E-Roller, E-Motorräder und sogar E-Microcars werden Teil eines multimodalen Angebots, das Leasing, Versicherung und Serviceprozesse miteinander verzahnt.
Die Idee dahinter ist ebenso simpel wie zeitgemäß: Mobilität wird vielfältiger – und wer als Anbieter relevant bleiben will, muss diese Vielfalt abbilden. Gemeinsam mit Jobroller will Intec eine durchgängige Lösung schaffen, die vom Fahrzeug über die digitale Vertragsstrecke bis zur Schadenabwicklung reicht. Für Intec ist das ein weiteres Zusatzgeschäft jenseits des klassischen Fahrzeughandels.
Immer wieder neu als Muster
Auffällig ist dabei die Kontinuität im Wandel. Ob Motoröl, Versicherungen oder Gebrauchtwagen: Intec sucht sich immer wieder neue Andockpunkte im System Auto. Die Partnerschaft mit Jobroller wirkt deshalb weniger wie ein Ausreißer als vielmehr wie die nächste logische Stufe – hin zu einem Plattformgedanken, bei dem nicht mehr das einzelne Fahrzeug im Mittelpunkt steht, sondern Mobilität als Gesamtpaket.
In einer Branche, die sich gerade neu sortiert, könnte genau das eine Anregung sein für: Beweg dich!
