Acht spezialisierte Industrieunternehmen bündeln darin ihre Kompetenzen, um die europäische Rüstungsindustrie mit hochautomatisierten Produktionslösungen zu unterstützen.
Hintergrund der Initiative sind die geopolitischen Veränderungen der vergangenen Jahre, die den Bedarf nach einer stärkeren industriellen Eigenständigkeit Europas unterstreichen. Ziel ist es, Abhängigkeiten von Drittstaaten zu reduzieren und die Verteidigungsfähigkeit langfristig abzusichern. Dazu sind nicht zuletzt erhebliche Investitionen in moderne Produktionskapazitäten erforderlich.
Genau hier setzt P4D an: Das Netzwerk vereint Expertise aus zentralen Bereichen der industriellen Fertigung – von Automatisierungsanlagen (M.A.i) über Robotik (Stäubli) und Antriebstechnik (Taktomat) bis hin zu Oberflächenbearbeitung (Rösler), Kunststoff- und Mechatroniklösungen (Schläger M-Tech), Dosier- und Plasmatechnologie (bdtronic), Machine Vision und KI (senswork) sowie Anlagenbau in der Oberflächentechnik (Asis).
Durch die enge Zusammenarbeit wollen die Partner Synergien nutzen, Projekte effizienter umsetzen und ganzheitliche Lösungen aus einer Hand anbieten. Der Anspruch: technologische Exzellenz, hohe Qualitätsstandards und eine schnellere industrielle Umsetzung – als Beitrag zur Stärkung der sicherheitsrelevanten Industrie in Europa.
"Der European Defence Supply in München schuf für die Interessengemeinschaft Partners for Defence die ideale Bühne, industrielle Stärke effizient mit den Anforderungen der europäischen Verteidigung zu verbinden", sagt Mario Michel, CEO M.A.i Gruppe – Initiator "Partners for Defence".
